Rituale und Symbole

Symbole wie der Zirkel und das Winkelmaß: die wohl bekanntesten Freimaurerzeichen. Sie werden bei unseren regelmäßigen rituellen Zusammenkünften aufgelegt und sollen uns daran erinnern, worum es geht, nämlich um das Arbeiten an uns selbst: jeder Freimaurer für sich, ohne Druck und ohne Zensur von oben.

Dabei symbolisiert der Zirkel die ganz persönliche Humanität jedes Bruders, in die alle Menschen eingeschlossen sein sollen. Und der rechte Winkel steht für Recht, Gerechtigkeit und Redlichkeit. Diese uralten Symbole werden überall verstanden. Im Gegensatz zu penibel formulierten Normen bieten sie die Möglichkeit individueller Interpretation und Anpassung an die Veränderungen des Lebens.

Über diese Zusammenhänge, über Rituale und Symbole, hat sich ein Bruder aus dem nahen Bayern interessante Gedanken gemacht und diese in einem kurzen Essay niedergeschrieben. Hier: Rituale, Symbole und Mythen

Aus dem Essay zitiert: „Symbolisierung ist die Leistung des menschlichen Denkens schlechthin, denn sie ist das, was Kultur ermöglicht. Im Symbol schafft sich der Mensch einen Abstand zu seiner Gemütsverfassung, weil eine Abstraktion vom Sinneseindruck möglich ist. … Daraus ergibt sich dann das, was wir Sinn oder Sinnstiftung nennen.“

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